Stiftung Zukunftsfähigkeit
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Aktuelles

Teilnahme EthikkommissionAtomausstieg und Energiewende
- Einmischung und Beratung -

Für das Engagement von Germanwatch ist die Verantwortung Deutschlands – und der EU – in der Welt ein zentraler Ausgangspunkt, wobei man stets über den eigenen Tellerrand hinausblickt und mit Weitblick und globaler Perspektive an die Probleme herangeht. Die Menschen im Süden und der Einsatz für die Schwächsten sind dabei Zielpunkt politischer Analysen.

Germanwatch versucht, auf Deutschland, seine Politik und seine Wirtschaft einzuwirken – zum einen um schädliches Handeln zu verhindern, zum anderen um ein gutes Beispiel zu werden, dem möglichst viele andere Länder folgen können.
KanzleramtsgesprächDie nach Fukushima eingeleitete Energiewende in Deutschland ist sicherlich ein herausstechendes politisches Ereignis im Deutschland der vergangenen Zeit. Entscheidende Beschlüsse und Gesetze sind bereits dazu auf den Weg gebracht worden.
Germanwatch hat an vielen Stellen mitgewirkt, dass es im weitgehenden gesellschaftlichen und politischen Konsens dazu gekommen ist.

So bot sich in den Phasen der Neudiskussion deutscher Energiepolitik die Möglichkeit, an hochkarätigen politischen Beratungen teilzunehmen.
Neben regelmäßigen Zusammentreffen mit Umweltminister Norbert Röttgen erfolgten Gespräche mit Klaus Töpfer und diversen Mitgliedern der Ethikkommission, ein Treffen im Kanzleramt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministern Norbert Röttgen, Peter Ramsauer, Rainer Brüderle sowie viele weitere Gespräche mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

BeratungBMBF Beratergruppe





20 Jahre "Hinsehen. Analysieren. Einmischen."
2011 konnten wir mit Germanwatch einen gelungenen 20. Geburtstag feiern.

Die langjährige Unterstützung durch die Stiftung Zukunftsfähigkeit hat sich gelohnt: Germanwatch hat sich in Deutschland zu einer festen Größe entwickelt.

Seit 20 Jahren setzt sich Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen ein und verkörpert mittlerweile eine anerkannte, starke Lobby für nachhaltige Entwicklung. Die prominente Besetzung des Germanwatch-Symposiums im April 2011 war dafür ein deutliches Zeichen. Darauf sind auch wir als fördernde Stiftung sehr stolz.

Das Wichtigste aus 20 aktiven Jahren Germanwatch

20 Jahre Aktionen
  • 1991 Germanwatch als e.V. mit Sitz in Bonn gegründet
  • 1992 Kampagne Rio Konkret gestartet
  • 1995 Handelsbereich als Tradewatch etabliert
  • 1996 European Business Council in Brüssel gegründet
  • 1997 Stiftung Zukunftsfähigkeit mit Sitz in Bonn gegründet
  • 1998 Memorandum zur Bundestagswahl
  • 1999 erster Bericht "Zur Lage der Welt" mit Worldwatch-Institut
  • 2001 Berichtspflicht in der Riester-Rente
  • 2002 Klima-Ausbade-Kampagne begonnen
  • 2005 atmosfair gGmbH in Bonn errichtet
  • 2006 Klima-Index für 53 Länder und Klima-Risiko-Index etabliert
  • 2007 Einsatz rund um deutsche G8- und EU-Präsidentschaft
  • 2008 Auseinandersetzung um Ernährungs-, Klima- und Finanzkrise
  • 2009 Klimajahr vor Kopenhagen
  • 2010 Ernüchterung / Auseinandersetzung um das Energiekonzept
  • 2011 Fukushima: Atomausstieg und Energiewende

März / April 2011