Tiere.Menschen.Rechte 2017-06-16T16:12:31+00:00

Themenfonds
Tiere.Menschen.Rechte

Mit neuen Allianzen zu einem Wandel in der Tierhaltung

Die wachsende industrielle Tierhaltung ist weltweit das größte Hindernis für eine nachhaltige Landwirtschaft und trägt entscheidend zu Entwaldung, Klimawandel, Landvertreibung und Hunger bei. Trotzdem werden wirksame Veränderungen seit langem durch die Agrar- und Ernährungsindustrie und den Deutschen Bauernverband verhindert. Die „Billigproduktion“ in immer größeren Ställen mit hunderttausenden Hühnern und zehntausenden Schweinen bremst dabei weitgehend tierfreundliche und ökologisch vorteilhafte Fortschritte aus, die von Bauern und Bäuerinnen und der Wissenschaft entwickelt wurden. Umwelt- und tiergerechte Bauernhöfe, die heimisches Futter statt Gentechnik nutzen, sollen nach der Logik der exportorientierten Schlachthöfe und Molkereien ein Auslaufmodell werden.

Die Stiftung Zukunftsfähigkeit zeigt Haltung und unterstützt Germanwatch bei der Arbeit für eine umweltgerechte und faire Landwirtschaft, die Tiere schützt und Menschen ernährt. Das Germanwatch-Team Welternährung, Landnutzung und Handel mit dem Programm TIERE-MENSCHEN-RECHTE für einen Wandel in der Tierhaltung ein: Wir wollen eine Landwirtschaft mit Respekt vor Tieren, Gesundheit, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit weltweit voran bringen und den missbräuchlichen Einsatz von Antibiotika bekämpfen. Dabei wird ins Zentrum der politischen Arbeit die Stärkung von Kleinbäuerinnen und -bauern und der Schutz der Umwelt gestellt.

Zeigen Sie mit uns Haltung!

Fördern Sie gezielt neue Impulse im Bereich Tierhaltung und Menschenrechte. Ihre Unterstützung ermöglicht der Stiftung Zukunftsfähigkeit die zielgerichtete Mittelvergabe und sichert somit die Finanzierung langfristig angelegter Projekte, die einen wirklichen Unterschied machen.

Sprechen Sie uns gerne an!

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Schwerpunktaktivitäten

  • Germanwatch aktiviert außergewöhnliche Allianzen für den Wandel in der Tierhaltung. Zusammenarbeit mit Human- und Tiermedizin, Wissenschaft, Krankenkassen und Gesundheitspolitik, mit Menschenrechts- und Verbraucherorganisationen sowie Wasserwerken, Milchbauern und Organisationen des ökologischen Landbaus, Entwicklungsorganisationen, Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie Medien erhöht den politischen Gegendruck zur Lobby der Agrarindustrie. Wir kooperieren mit diesen Partnern in wechselnder Zusammenstellung, wenn die Politik in zu feste Denkschienen einrastet. So nutzen wir rasch und unbürokratisch die Fenster für unsere guten Argumente gegen die industrielle Tierhaltung und für mehr Schutz von Tier und Mensch.

  • Wir decken Gesundheitsrisiken aus Tierfabriken auf! Mit Hilfe von Labortests auf antibiotikaresistente Bakterien bei Fleisch und mit Recherchen zu Gesundheitsrisiken aus Tierfabriken bringen wir Fehlaussagen der Agrarindustrie ans Tageslicht und in die Medien.

  • Germanwatch unterstützt den Kampf von Bürgerinitiativen gegen neue Massentierhaltungen und Schlachthöfen vor Ort. So retten wir jedes Jahr Tausende Küken und Ferkel vor einem leidvollen Leben in Megamastanlagen und fördern den Ökolandbau und die Zukunft von Bauernhöfen statt Agrarfabriken.

  • Germanwatch klärt auf und ist eine gefragte Stimme in den Medien gegen Massentierhaltung und Antibiotkamissbrauch.

Sowohl beim Kampf gegen Megaställe als auch bei politischen Initiativen konnte Reinhild Benning wichtige Erfolge erzielen:

„In Haßleben würden jetzt 85.000 arme Schweine gequält, wenn Reinhild Benning nicht zusammen mit unserer Bürgerinitiative seit 13 Jahren Widerstand leisten würde.“

Sibylla Keitel, Bürgerinitiative Haßleben/Brandenburg, die aktuell Klage gegen eine der größten Massentierhaltungen in Deutschland führt.

„Reinhild Benning kann man als ‚Mutter‘ der Bewegung gegen Antibiotika-Missbrauch in Deutschlands Ställen bezeichnen.“

Benny Härlin, Zukunftsstiftung Landwirtschaft.

„Ohne die Arbeit von Reinhild Benning als Vertreterin des Umwelt- und Tierschutzes hätten wir immer noch keine Antibiotikadatenbank.“

 

Matthias Link, Landestierärztekammer Niedersachsen.